Seminare

16.12.2017
Düsseldorf - CVJM

Wie kann der Strukturwandel im Verkehr eine klimagerechte, gesunde und bezahlbare Mobilität ermöglichen? - Welche Entscheidungen müssen wir heute treffen um den Verkehr für morgen zu gestalten?

 

Feinstaub, Stickoxyde, klimaschädliche Abgase, Dieselfahrverbote, grüne und blaue Plaketten und Dieselbetrug der Automobilindustrie. Diese und weitere Schlagworte bestimmen in den letzten Wochen und Monaten die Schlagzeilen der Medien. Politisch wird um die richtigen Antworten auf diese Herausforderungen heftig und kontrovers gerungen; aber das Ende des Verbrennungsmotors ist perspektivisch in Sicht.

Die notwendige Mobilität für die Menschen und Güter wird bleiben. Die Frage der Zukunft wird also sein, wie wir den absehbaren Strukturwandel im Verkehr als die realisierte Mobilität in unseren Städten und in unseren Regionen organisieren. Die Digitalisierung, die wachsende Ökonomie des Teilens und das Fahrrad als vollwertiger Verkehrsträger sind zukunftsweisende Stichworte denen wir uns in dem Seminar nähern wollen. Hierzu wollen wir diskutieren, welche Entscheidungen in den Kommunen, in den Regionen und im Land schon heute auf den Weg gebracht werden sollten, um den Verkehr von Morgen zu gestalten und eine klimagerechte, gesunde und bezahlbare Mobilität zu ermöglichen.

Für Rats- und Ausschussmitglieder sowie Sachkundige Bürger*innen und solche, die es werden wollen.

 

Martin Tönnes ist Raumplaner und war Wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Grüne LT-Fraktion von 1997 bis 2011. Seit 2011 ist er Beigeordneter für den Bereich Planung beim Regionalverband Ruhr und dort u. a. verantwortlich für den Radschnellweg Ruhr (RS1).

Für Rats- und Ausschussmitglieder und solche, die es werden wollen.

Düsseldorf – CVJM

Samstag, 16. Dezember 2017, 10.00 – 17.00 Uhr
20 Euro für GAR-Mitglieder, sonst 50 Euro
Anmeldung: http://gar-nrw.de/content/zentrale-seminare

 

22.02.2018
Bürgerhaus Bilk

Die Umsetzung Nachhaltiger Entwicklung liegt in den Händen der Kommunen. Dabei müssen sich die Kommunen politikfeldübergreifenden Herausforderungen unserer Zeit stellen und zukunftsfähige Handlungs- und Lösungsansätze entwickeln. Kommunalpolitiker*innen sowie die politisch engagierte Zivilgesellschaft in den Kommunen sind dafür zentrale Akteure des Wandels. Für eine integrierte und strukturell-verankerte Nachhaltige Entwicklung in den Kommunen besteht ein hoher Wissensbedarf zu verschiedenen kommunalen Umsetzungsstrategien sowie zur Vernetzung mit Strategien der übergeordneten Ebenen.

Viele kommunale Akteure begegnen dabei in ihrer politischen Arbeit ähnlichen Fragestellungen:

• Welche Strategien und Ansätze für eine integrierte und langfristig-orientierte Nachhaltigen

Entwicklung gibt es bereits?

• Wie kann die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie eine Nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene

stärken?

• Welche Chancen und Fördermöglichkeiten bieten sich für die kommunalen Ebene?

 

Um sich zu diesen Fragen auszutauschen, laden Heinrich-Böll-Stiftung NRW, die Grüne Alternative in den Räten sowie die LAG 21 NRW zur Veranstaltung

„Nachhaltige Entwicklung in der Kommune“

am 22. Februar 2018 um 18.00 Uhr

in das Bürgerhaus Bilk in Düsseldorf ein.

Bachstraße 145, 40217 Düsseldorf

 

Neben einem Input zur NRW – Nachhaltigkeitsstrategie des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW, steht dabei der Austausch zur Umsetzung einer Nachhaltigen Entwicklung in Arbeitsgruppen im Mittelpunkt. Dabei berichten Expert*innen aus Pionier-Kommunen in NRW über ihre Organisation, Strukturen sowie inhaltliche Schwerpunkte für eine Nachhaltige Entwicklung. Mit diesem Peer-to-Peer Ansatz soll ein konstruktiver Dialog angestoßen und Handlungsansätze anderer NRW-Kommunen kennengelernt werden. Die Veranstaltung richtet sich dabei insbesondere an ehrenamtliche Mandatsträger*innen und politisch Engagierte von der kommunalen Ebene.

Forum 1: Nachhaltigkeit umsetzen in kreisfreien Städten

Arbeitsgruppen zu strategischem Handeln, Finanzierungsmöglichkeiten und Einblicke in die Organisation und Strukturen

➢ Schwerpunkt: Bildung für Nachhaltige Entwicklung mit kommunalen Expert*innen aus der Stadt Gelsenkirchen (angefragt)

➢ Schwerpunkt: integrierte Nachhaltigkeitsstrategien mit kommunalen Expert*innen aus der Stadt Münster (angefragt)

 

Forum 2: Nachhaltigkeit umsetzen in Kreisen und kreisangehörigen Städten

Arbeitsgruppen zu strategischem Handeln, Finanzierungsmöglichkeiten und Einblicke in die Organisation und Strukturen

➢ Schwerpunkt: strukturelle Verankerung mit kommunalen Expert*innen aus dem Kreis Steinfurt (angefragt)

➢ Schwerpunkt: integrierte Nachhaltigkeitsstrategien mit kommunalen Expert*innen aus dem Kreis Unna (angefragt)