Die GAR ist die kommunalpolitische Vereinigung von Bündnis 90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen und bildet ein Netzwerk für alle, die sich einer ökologischen, sozialen und demokratischen Kommunalpolitik verpflichtet fühlen. Mitglied können alle Personen und Fraktionen werden, die grün-alternative Kommunalpolitik unterstützen und den Service der GAR nutzen wollen.

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Wer erstmals in den Rat, die Bezirksvertretung oder den Kreistag gewählt wurde, steht vor einer Vielzahl von Fragen: Was muss ich wissen, was beachten? Wo bekomme ich Informationen, wo Hilfe, wenn ich allein nicht weiter weiß? Wir geben einen kleinen Überblick über die wichtigsten Grundlagen und Arbeitshilfen für die ersten Wochen und Monate im neuen Mandat.

 

 

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Aus dem aktuellen Heft 5/2019

Kerstin Haarmann
Verkehrswende in Kommunen - Wege und Holzwege
Links und Material zum Schwerpunkt
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Zu den finanziellen Konsequenzen der Landtagswahl 2017 gehörte, dass die GAR aufgrund der Förderbedingungen des Landes NRW einen großen Teil ihres Budgets verloren hat. Somit können wir das Forum Kommunalpolitik nicht mehr fortführen. Stattdessen verweisen wir auf die grüne kommunale Bundeszeitschrift AKP.

Seminare

06.03.2020 bis 08.03.2020
Jugendherberge Köln-Riehl An der Schanz 14 50735 Köln
07.03.2020
Dramaschule Business, Düsseldorf – Schirmerstr. 21-23, 40211 Düsseldorf
13.03.2020 bis 14.03.2020
Jugendherberge Düsseldorf, Düsseldorfer Str. 1, 40545 Düsseldorf

Aktuelles

Wir suchen Verstärkung!!

Die kommunalpolitische Vereinigung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN (GAR-NRW) in Nordrhein-Westfalen mit vielfältigen Aufgaben, insbesondere in den Bereichen Interessenvertretung, Beratung und Weiterbildung für unsere Mitglieder sucht

zum 1. Februar 2020 ein/e Bildungsreferent*in / Elternzeitvertretung

Engagier‘ Dich jetzt für Morgen! - Dein kommunales Praktikum

Du brennst für aktuelle GRÜNE Themen? Du möchtest Dich in Deiner Stadt/ Deiner Kommune aktiv politisch einmischen? Dann haben wir das Richtige für Dich!
GAR NRW e.V.

Die GAR NRW e.V.- die Grüne Alternative in den Räten- ist die kommunalpolitische Vereinigung der GRÜNEN. Bei uns laufen die Belange der nordrhein-westfälischer GRÜNEN Kommunalpolitik zusammen. Wir beraten unsere Mitglieder und bieten ihnen außerdem ein vielseitiges Fortbildungsprogramm an. Darüber hinaus kooperieren wir mit allen anderen GRÜNEN-nahen Fortbildungsanbietern auf Landesebene, nehmen an Ratschlägen und Fachtagen zu ausgesuchten Themen teil und fördern die Vernetzung und den Wissensaustausch unserer Mitglieder und Partner*innen.
Dein GAR Praktikum
Wir möchten Dir die Möglichkeit geben, unsere Arbeit kennen zu lernen!

Mobilitätsatlas: Daten und Fakten zur Verkehrswende

Mobilität ist Ausdruck von Freiheit, Selbstbestimmung und Wohlstand. Bislang. Doch in den letzten Jahrzehnten hat der Verkehr enorm zugenommen: Die Mobilitätsformen vervielfältigen sich; das bisherige Verkehrssystem stößt an soziale und ökologische Belastungsgrenzen. Für die Zukunft müssen wir Mobilität daher anders organisieren, damit sie klimafreundlicher, ressourcenschonender, weniger stressig und wieder komfortabel wird. Der Mobilitätsatlas 2019 ist das Kursbuch für die Verkehrswende. Er präsentiert Vorschläge und Lösungen für eine neue Mobilität und bietet darüber hinaus gut les-bare Beiträge und aussagekräftige Infografiken zu ländlichem Verkehr, autonomem Fahren, Elektromobilität, Klimaschäden und Gesundheitswirkungen unseres Verkehrs. Den Atlas' gibt es ihn in Print zum Bestellen, auf der Website zum Reinlesen und Runterladen. Als Ganzes und auch jede einzelne Grafik. Und das zur freien Verwendung in Präsentationen oder für Sharepicks.

Der Pott - Vorurteile-Wirklichkeiten-Herausforderungen

07.01.2019 Eine neue Studie zum Ruhrgebiet? Gibt es nicht hinreichend demoskopische Studien, Rankings und Handlungsempfehlungen zu der Region? Nun diese Studie macht sich zur löblichen Aufgabe mit dem  „selbstreferenziellem System“ bekannter Studien dessen zentrale Module ständig wiederholt werden und für dessen grundsätzliche Einschätzungen immer wieder dieselben Belege genutzt werden aufzuräumen. Vorurteile überdecken im Ruhrgebiet nach wie vor Wirklichkeiten. Mit der neuen Studie soll das beschränkte Faktenwissen über den Ballungsraum an Ruhr und Emscher angereichert werden und zu neuen gedanklichen Perspektiven über die Zukunft der drittgrößten Agglomeration in der europäischen Union angeregt werden.

Gefährdet Frauenschwund die Demokratie?

17.12.2020 Fremdenfeindliche und demokratieskeptische Einstellungen kommen in allen sozialen Gruppen und Regionen Europas vor. Wir finden sie aber vermehrt in ländlichen Regionen. Katja Salomo, Gastforscherin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), hat in einer Untersuchung für Thüringen aufgezeigt, dass es demografische Entwicklungen wie Abwanderung, Alterung und Frauenschwund sind, die die unterschätzte Gefahr für eine offene Gesellschaft darstellen.
Bisherige Erklärungen für rechte Einstellungen verwiesen darauf, dass Menschen mit  liberaleren Einstellungen häufiger ländliche zugunsten städtische Gegenden verlassen. Auch gibt es auf dem Land weniger Möglichkeiten, Kontakt mit Zugewanderten zu haben, um so mögliche Vorbehalte abzubauen. Andererseits tragen die Städte die Hauptlast bei der Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern. In sozial schwachen Stadtteilen mit hohem Ausländeranteil kann höhere Diversität auch zu sozialen Spannungen und stärkerer Intoleranz führen. Das Zusammentreffen von ökonomisch prekären Lagen und starker Zuwanderung in Städten stand lange Zeit im Fokus der Forschung und der öffentlichen Debatte.

Buchrezension: Kommunale Redepraxis

Die Rede ist wichtig, allerdings niemals so wichtig wie die Person, die sie vorträgt. Das in der Öffentlichkeit gesprochene Wort gilt häufig als Maßstab, wie die eigene (berufliche) Rolle, die persönliche und soziale Kompetenz tatsächlich ausgeführt wird. Gemäß der antiken Grundregel: Dichter werden geboren, Redner aber gemacht. Das Handbuch bietet eine schrittweise Anleitung um eine gelungene Rede vorzubereiten und zu halten. Aber auch andere wichtige Bereiche wie der Auftritt, die nonverbale Kommunikation und die Sprache des Körpers finden eine Berücksichtigung.

Leitfaden zum Umgang mit Schottergärten

27.11.2019 Hausbesitzer greifen bei der Gestaltung ihrer Vorgärten immer öfter zu Kies und Schotter. Derart versiegelte Flächen schaden dem Artenreichtum und beschleunigen das Insektensterben. Sie wirken sich negativ auf das Mikroklima aus, da die Steine die Wärme speichern und wieder abstrahlen, während Pflanzen den Boden beschatten und für Verdinstungskühle sorgen. Die Geschäftsstelle des Städte- und Gemeindebundes NRW stellt eine Broschüre bereit, die Möglichkeiten zum Umgang mit Schottergärten aufzeigt. Der sehr lesenswerte Leitfaden gibt Handlungsempfehlungen und stellt die aktuelle Rechtslage dar.

Stadtentwicklung über Konzeptvergaben

20.11.2019 Zur Steigerung der städtebaulichen Qualität und zur Sicherung von bezahlbarem Wohnraum vergeben immer mehr Kommunen ihre Grundstücke nicht mehr ausschließlich nach Höchstpreisgebot. In Städten mit hohem Bedarf an bezahlbarem Wohnraum wie Köln, Düsseldorf und Münster in NRW, aber auch in Landau, Friedrichsdorf oder Tübingen werden die besten Konzepte im Wettbewerb der Bieter*innen nach festgelegten Kriterien ermittelt.
In der kommunalen Praxis herrscht vielfach die Grundstücksvergabe nach Höchstpreis vor. Das geht häufig zu Lasten der Qualität von Wohnprojekten. Die Funktion von Liegenschaften wird heute in der Politik wieder verstärkt unter stadtentwicklungspolitischen Gesichtspunkten diskutiert, insbesondere angesichts des hohen Bedarfs an bezahlbarem Wohnraum in lebenswerten Quartieren.

Wachsende Städte, junge Quartiere – Alterssegregation durch Reurbanisierung?

12.11.2019 Kaum ein anderes Thema der Stadtentwicklung hat Gesellschaft, Medien, Politik und Wissenschaft in den vergangenen Jahren mehr bewegt als die „Reurbanisierung“. Die quantitative Dimension des neuen Stadtwachstums beeindruckt: Allein die fünf größten deutschen Städte (Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt/Main) wuchsen zwischen 2011 und 2015 um fast eine halbe Million Einwohner. Wachstumsraten von 4,5% in Köln und ca. 3% in Düsseldorf und Dortmund belegen dies für NRW Großstädte.

Stadt Bochum erprobt Homeoffice mit Privatgeräten

05.11.2019 Mittlerweile haben auch öffentliche Verwaltungen die Bereitstellung von Homeoffice-Arbeitsplätzen entdeckt. Aber Homeoffice ohne großen Aufwand? Mit dem eigenen Endgerät? „Use your own device“ könnte dies erleichtern. Bochum macht es vor.
Die Stadtverwaltung Bochum hat Beschäftigten schon früh die Möglichkeit eröffnet, Teile ihrer Arbeitszeit im Home-Office zu nutzen und über Laptops sowohl im Büro, als auch von zu Hause aus mit den IT-Systemen der Stadt Bochum ihren Aufgaben nachzugehen. Diese Arbeitsweise hat sich mittlerweile so etabliert, dass fünf Prozent der Beschäftigten dieses Angebot Angebot der Stadt nutzen.
Aktuell wird in einer einjährigen Erprobungsphase das „use your own device“-Modell etabliert.

Wohnen: Mieten in Metropolen laufen heiß – kann ein Mietendeckel helfen?

29.10.2019 Nach Zahlen des statistischen Bundesamtes für 2018 sind die Mieten für Wohnungen in Metropolen bei Neuvermietungen bis zu einem Fünftel angewachsen. Die aktuelle Lage auf den Wohnungsmärkten in den großen Städten hat dazu geführt, dass Haushalte, die ab 2015 eine Wohnung neu angemietet haben und dort eingezogen sind, überdurchschnittlich hohe Mieten zahlen. Um die Mietspirale aufzuhalten, hat Berlin kürzlich einen sog. „Mietendeckel“ eingeführt. Überall fehlt es an Wohnraum. Hohe Mieten werden dabei in Metropolen zum Problem.

Mikroplastik: Wie umweltschädlich sind Kunstrasen wirklich?

22.10.2019 Kunstrasen auf kommunalen Sportplätzen standen in den letzten Jahren im Ruf, vergleichsweise umweltschonend zu sein. Sie wurden als nachhaltige Alternative zu natürlichem Rasen verkauft, der durch Wässern, Düngen, Mähen und das Vernichten von Unkraut oft wertvolle Ressourcen verbraucht, Schadstoffe in die Luft bläst und vermutlich auf Kosten der Biodiversität geht. Eine Studie aus dem Jahr 2018 stellt diese vermeintliche Umweltfreundlichkeit in Frage.
Jürgen Bertling und seine Kollegen vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen suchten 2018 in einer Studie nach Quellen für winzige Kunststoffteilchen. Die in der Öffentlichkeit häufig als Hauptverdächtige genannten Mikroplastikfasern, die beim Waschen von Textilien abgerieben werden, landeten hier nur auf Platz 10. Auf Platz 5 tauchten in der Rangliste hingegen Mikroplastikteilchen aus dem Kunstrasen von Sportplätzen auf.

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